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Gaskocher ist nicht gleich Gaskocher!

Diese schmerzliche Erfahrung mussten wir in Island am Vorabend unserer Tour machen. Gelandet, Campingplatz gefunden, Zelt aufgebaut... Auf Grund des Flugs und Transfer nach Reykjavic haben bestimmt schon 12 Stunden nichts mehr richtiges gegessen und die Mägen knurren. Also das Lager für die Erste Nacht in der Hauptstadt steht und es ist Zeit Essen zu kochen.

Er geht einfach nicht!

Ein totaler Anfängerfehler ist es (da gibt es keine Entschuldigung dafür ;-)   ) seinen Gaskocher nicht wenigstens einmal getestet zu haben... Wir haben uns extra für die Tour einen günstigen Gaskocher auf eBay mit Piezo-Zündung und Windschutzring gekauft. Sehr günstig für ca. 20 €. Die passenden Gaskartuschen wurden auf dem Campingplatz hier in Island gekauft. Der Transport dieser, ist in einem Flugzeug nicht erlaubt.

Nur leider zündet nichts. Gas aufgedreht und man hört, wie Gas strömt. Der Funke der Piezo-Zündung springt sauber über. Aber keine Flamme. Immer wenn ich das Gas mehr aufdrehe sieht es so aus, als ob das Gas kochend nach oben entweicht und sich weißer Staub (Gas) um den gesamten Gaskocher in der Luft sammelt. Das ist nicht normal! Ich habe alles mehrfach versucht. Die Kartusche kann ich leider nicht mehr entfernen, da es keine Schraubverschlüsse sind, sondern ein Kartuschcnkocher der sich in die Gaskartusche drückt.

Lernen durch schmerzen!

Zwar keine körperlichen Schmerzen aber finanzielle. Es war ca. 22 Uhr in Reykjavic. Alles zu und es gab noch einen einzigen tollen Gaskocher auf dem Campingplatz in der Rezeption im Schaukasten zu kaufen. Ja einen und zwar das Ausstellungsstück. Tolles teil sicher und extrem teuer ;-) Ich musste dafür gut 200 € hinlegen und oben drauf kamen noch Gaskartuschen. Im ersten Augenblick waren wir geschickt aber wir hatten keine andere Wahl. Gleich früh um 8.00 Uhr würde der Transporbus kommen und uns zum Startpunkt bringen. Also nach wie vor keine Zeit günstigen Ersatz zu kaufen.

Die Investition hat sich gelohnt

Der Kocher ist aber sein Geld wert. Das habe ich bereits beim ersten Einsatz an diesem Tag schon gemerkt. Die volle Power und Qualität hat sich dann unterwegs gezeigt. Erstens ist so ein Kocher, der faltbar ist, wesentlich kleiner im Packmass und Gewicht. Zudem liegt ein weiterer Vorteil darin, dass sich die Kartusche abschrauben lässt und sich somit alles bestens im Rucksack verstauen lässt. Der zusammengefaltete Kocher mit Windschutz und Leitung passt sogar in unsere Decathlon-Topf in dem zwei Teller sowie zwei Becher und das Besteck sind. Genial!

Wer billig kauft, kauft zweimal!

Diesen Tip möchte ich an dieser Stelle geben. Also lieber gleich was gescheites kaufen und kein Risiko eingehen. An dem neuen teuren Kocher werden wir sicher viele Jahr Spaß haben und uns zu 100% auf diesen verlassen können.


Das folgende Model kommt uns nicht mehr in die ausrüstung!

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